
Wichtiger Hinweis: Die Freizeitschule ist ein ergänzendes, freiwilliges Bildungsangebot ausserhalb des regulären Schulrahmens. Sie ersetzt nicht die obligatorische Schulpflicht und folgt keinem staatlichen Lehrplan. Wenn die Humanistische Schule Schweiz zu einem späteren Zeitpunkt eine Schule nach Lehrplan 21 führt, wird die Freizeitschule als eigenständiges, paralleles Angebot weitergeführt.
Die Idee
Bildung als ganzheitlicher Entwicklungsprozess
Die Freizeitschule ist ein offener Bildungs- und Begegnungsraum für Menschen verschiedener Altersgruppen. Sie bietet Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung, kreativen Entfaltung und gemeinschaftlichen Bildung ausserhalb des klassischen Schulrahmens.
Das Konzept basiert auf den Prinzipien der Humanpädagogik, die den Menschen als einzigartige Persönlichkeit betrachtet und Bildung als einen ganzheitlichen Entwicklungsprozess versteht. Die Freizeitschule versteht sich als Gemeinschaft des Lernens und der persönlichen Entwicklung.
Respekt vor jedem Menschen
Lernen durch Dialog und gemeinsame Erfahrung
Förderung von Kreativität und Selbstreflexion
Entwicklung moralischer und sozialer Werte
Für alle Altersgruppen
Zielgruppen der Freizeitschule
Kinder (6–12 Jahre)
- Kreative Entfaltung
- Soziale Entwicklung
- Spielerisches Lernen
Jugendliche (12–18 Jahre)
- Selbstentwicklung
- Wertebildung
- Orientierung für Zukunft und Lebensgestaltung
Erwachsene
- Persönliche Entwicklung
- Weiterbildung
- Austausch und gemeinsames Lernen
Fundament
Pädagogische Grundprinzipien
Das Programm der Freizeitschule basiert auf folgenden Prinzipien der Humanpädagogik:
1. Respekt und Würde jedes Jugendlichen
Jedes Kind und jeder Jugendliche wird als einzigartige Persönlichkeit mit unveräusserlicher Würde anerkannt. Respektvoller Umgang ist die Grundlage jeder Begegnung in der Freizeitschule.
2. Entwicklung innerer Motivation
Echtes Lernen entsteht aus innerem Antrieb. Die Freizeitschule schafft Räume, in denen Kinder und Jugendliche ihre eigene Begeisterung entdecken und aus sich selbst heraus wachsen können.
3. Förderung von Selbstreflexion und Verantwortung
Durch geführte Reflexion lernen Teilnehmende, ihr eigenes Handeln zu verstehen und Verantwortung für sich selbst und die Gemeinschaft zu übernehmen.
4. Unterstützung der kreativen und moralischen Entwicklung
Kreativität und Wertebildung gehören zusammen. Durch künstlerische, musische und ethische Aktivitäten entwickeln sich Charakter und Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen.
5. Lernen durch Dialog, Erfahrung und gemeinsames Nachdenken
Wissen entsteht im Gespräch und durch gelebte Erfahrung. Philosophische Fragen, Gesprächskreise und gemeinsame Projekte fördern tiefes, nachhaltiges Lernen.
“Begleitung junger Menschen auf dem Weg zu Selbstbewusstsein, Verantwortung und innerer Entwicklung.
Wie wir arbeiten
Methodisch-didaktischer Aufbau
Dialog und Gesprächskreise
Gesprächskreise ermöglichen den Austausch von Erfahrungen und Gedanken. Entwicklung von Empathie, Kommunikationsfähigkeiten und gemeinsames Nachdenken über Lebensfragen.
Moderierte Gespräche · Philosophische Fragen · Reflexionsrunden
Projektorientiertes Lernen
Teilnehmende arbeiten an eigenen Projekten oder Gruppenprojekten: kreative Projekte, soziale Initiativen, kulturelle Aktivitäten.
Entwicklung von Verantwortung · Förderung von Kreativität · Zusammenarbeit
Kreative Workshops
Kreative Aktivitäten sind ein zentraler Bestandteil: Kunst und Zeichnen, Musik und Theater, kreatives Schreiben, Handwerk und Gestaltung.
Kunst · Musik · Theater · Schreiben · Handwerk
Selbstreflexion
Die Freizeitschule unterstützt die Entwicklung von Selbstbewusstsein durch Reflexionsübungen, Tagebucharbeit und Gespräche über persönliche Erfahrungen.
Reflexionsübungen · Tagebucharbeit · Persönliche Gespräche
Erfahrungslernen
Lernen erfolgt durch praktische Erfahrungen: gemeinschaftliche Projekte, soziale Aktivitäten, Naturerfahrungen.
Gemeinschaftsprojekte · Soziale Aktivitäten · Naturerfahrungen
Flexibel
Formate der Aktivitäten
Regelmässige Kurse
Wöchentliche Treffen zu bestimmten Themen
Workshops
Intensive Lernformate zu Schwerpunktthemen
Projektwochen
Gemeinsame Arbeit an grösseren Projekten
Begegnungstage
Offene Veranstaltungen für Austausch und gemeinsames Lernen
📍 Die Freizeitschule findet bevorzugt in geeigneten Räumlichkeiten in der Stadt Luzern statt – sobald genügend Anmeldungen vorliegen. Melden Sie Ihr Interesse jetzt an!

Prof. Dr. Marina Chayka
Dozentin · Vize-Präsidentin Humanistische Schule Schweiz
Ihre Dozentin
Prof. Dr. Marina Chayka
Prof. Dr. Marina Chayka ist Wissenschaftlerin, Dozentin und Expertin für humanistische Pädagogik. Als Vize-Präsidentin der Humanistischen Schule Schweiz leitet sie die Kurse der Freizeitschule mit grosser Leidenschaft und Fachkompetenz.
In der Freizeitschule begleitet sie Menschen aller Altersgruppen auf ihrem Weg zur persönlichen Entwicklung. Ihre Rolle versteht sie als Begleiterin, Mentorin und Inspirationsquelle – in einer offenen, unterstützenden Gemeinschaft des Lernens.
Häufige Fragen
FAQ
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