Für wen wir da sind
Bildung, die Menschen stärkt – in jedem Umfeld
Unsere Kurse begleiten alle, die Kinder und Jugendliche mit Herz und Kompetenz fördern – zu Hause, im Klassenzimmer, in der Beratung und an der Hochschule. Humanistische Bildung stärkt die Beziehungsqualität, die emotionale Kompetenz und das Menschenbild – die Grundlagen, auf denen jede gute Pädagogik aufbaut.
Unsere Teilnehmenden kommen mit einer gemeinsamen Überzeugung: Kinder verdienen Begleitung, die ihr Herz berührt und ihren Geist weckt.
Lehrpersonen
Lehrpersonen, die ihre pädagogische Tiefe vertiefen und Schüler als ganze Menschen begleiten
Eltern & Familien
Eltern, die ihre Kinder mit Liebe, Klarheit und Selbstwirksamkeit begleiten möchten
Fachpersonen
Sozialarbeiter, Therapeuten und Berater, die mit Kindern und Familien professionell arbeiten
Hochschulen
Dozierende und Studierende, die humanistische Werte in Wissenschaft und Lehre einbringen
Unsere 6 Grundprinzipien
Diese Prinzipien leiten jede Kursgestaltung und jede pädagogische Entscheidung.
Würde des Kindes
Jedes Kind und jeder Erwachsene wird als vollständige Person mit eigener Würde und eigenem Entwicklungstempo anerkannt.
Freude am Lernen
Lernen soll Freude machen. Druck, Angst und Beschämung haben in unseren Kursen keinen Platz.
Ganzheitlichkeit
Wir sprechen Kopf, Herz und Hände an – kognitive, emotionale und praktische Kompetenzen gehören zusammen.
Gemeinschaft
Lernen ist ein sozialer Prozess. Austausch, gegenseitige Unterstützung und Gemeinschaft sind zentrale Lernorte.
Transparenz
Wir kommunizieren offen über unsere Methoden, Grenzen und Entwicklungsziele.
Evidenzbasierung
Wir orientieren uns an wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen der Pädagogik und Entwicklungspsychologie.
Unsere wissenschaftlichen Wurzeln
Wir stehen auf den Schultern grosser Denkerinnen und Denker der Humanistischen Psychologie und Pädagogik.
Abraham Maslow
(1908–1970)Bedürfnishierarchie & Selbstverwirklichung«Was ein Mensch sein kann, muss er sein.»
Maslow zeigte, dass Lernen nur dann gelingt, wenn grundlegende Bedürfnisse erfüllt sind: Sicherheit, Zugehörigkeit, Wertschätzung. In unseren Kursen schaffen wir bewusst einen Raum, in dem sich alle Teilnehmenden sicher und wertgeschätzt fühlen – als Voraussetzung für echtes Wachstum.
Carl Rogers
(1902–1987)Personzentrierter Ansatz«Das Einzige, was Lernen beeinflusst, ist das, was der Lernende als bedeutsam erlebt.»
Rogers entwickelte den personzentrierten Ansatz: Empathie, Echtheit und bedingungslose Wertschätzung sind die Grundlage jeder heilsamen Beziehung – auch in der Bildung. Unsere Kursleitenden arbeiten nach diesen Prinzipien.
Erich Fromm
(1900–1980)Humanistische Ethik & Liebe als Kunst«Liebe ist eine Kunst, die gelernt werden muss.»
Fromm lehrte, dass Liebe – zu Kindern, zu sich selbst, zur Gemeinschaft – keine spontane Emotion ist, sondern eine Fähigkeit, die entwickelt werden muss. Unsere Elternkurse bauen auf diesem Fundament auf.
John Dewey
(1859–1952)Lernen durch Erfahrung«Bildung ist nicht Vorbereitung auf das Leben – Bildung ist das Leben selbst.»
Dewey betonte, dass echtes Lernen durch direkte Erfahrung entsteht. Unsere Kurse sind deshalb praxisorientiert: Reflexion, Austausch und konkrete Übungen stehen im Mittelpunkt – nicht abstrakte Theorie.
Shalva Amonashvili
(1931–)Humanistische Pädagogik der Freude«Das Kind ist kein Gefäss, das gefüllt werden muss, sondern eine Flamme, die entzündet werden will.»
Prof. Amonashvili ist der direkte geistige Vater unserer Schule. Seine humanistische Pädagogik der Freude, des Mitgefühls und der Würde ist das Herzstück unseres Ansatzes. Die Humanistische Schule Schweiz wurde in direkter Zusammenarbeit mit seiner Schule in Georgien gegründet.
Was die Forschung sagt
Unsere pädagogischen Prinzipien werden durch unabhängige wissenschaftliche Studien und internationale Forschungsberichte gestützt. Die folgenden Studien wurden nicht von uns in Auftrag gegeben.
John Hattie – Visible Learning (2009)
MetaanalyseUniversität Melbourne – Unabhängige Metaanalyse
Hattie analysierte über 800 Metastudien mit mehr als 80 Millionen Lernenden. Ergebnis: Die Lehrer-Schüler-Beziehung, Feedback und Selbstwirksamkeit sind die stärksten Prädiktoren für Lernerfolg – weit vor Lehrplänen oder Unterrichtsformen. Kernprinzipien humanistischer Pädagogik.
OECD – Education at a Glance (jährlich)
OECD-BerichtOrganisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit – Unabhängig
OECD-Berichte zeigen konsistent: Schulsysteme, die soziale und emotionale Kompetenzen (SEL) fördern, erzielen bessere Langzeitergebnisse in Wohlbefinden, Beschäftigung und gesellschaftlicher Teilhabe. Humanistische Bildung ist SEL in Reinform.
WHO – Life Skills Education (1994/2020)
WHO-EmpfehlungWeltgesundheitsorganisation – Unabhängig
Die WHO empfiehlt Life-Skills-Bildung (Empathie, Kommunikation, Problemlösung, Selbstwahrnehmung) als präventive Massnahme gegen psychische Erkrankungen, Sucht und Gewalt. Diese Fähigkeiten sind Kerninhalt humanistischer Pädagogik.
Durlak et al. – SEL Meta-Analyse (2011)
Peer-reviewedCollaborative for Academic, Social, and Emotional Learning (CASEL) – Unabhängig
213 Studien mit über 270’000 Schülerinnen und Schülern zeigen: Sozial-emotionales Lernen verbessert akademische Leistungen um durchschnittlich 11 Prozentpunkte und reduziert Verhaltensprobleme signifikant. Publiziert im »Child Development« Journal.
Bundesamt für Statistik Schweiz – Bildungsbericht (2023)
Schweizer BerichtSchweizerische Eidgenossenschaft – Unabhängig
Der Schweizer Bildungsbericht 2023 hebt hervor, dass Wohlbefinden, Zugehörigkeitsgefühl und Lernmotivation entscheidend für Bildungserfolg sind – und dass diese Faktoren durch Beziehungsqualität und Schulklima massgeblich beeinflusst werden.
Amonashvili – Humanistische Pädagogik (1980–2020)
PraxisforschungInternationale Amonashvili-Gesellschaft – Praxisforschung
Jahrzehntelange Praxisforschung in Georgien, Russland und weiteren Ländern dokumentiert: Kinder, die in humanistischen Lernumgebungen aufwachsen, zeigen höhere Selbstregulation, stärkere Empathie und nachhaltigere Lernmotivation als in autoritativen Vergleichsgruppen.
Langfristiges Ziel: Staatlich anerkannte Schule nach Lehrplan 21
Aktuell sind wir ein privater Bildungsverein mit Kurs- und Weiterbildungsangeboten. Unser langfristiges Ziel ist die Gründung einer staatlich anerkannten Privatschule in der Schweiz – mit vollständiger Ausrichtung am Lehrplan 21 der EDK (Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren).
Privater Bildungsverein, Kurse & Weiterbildungen für Eltern, Lehrpersonen und Fachleute
eduQua-Zertifizierung, SVEB-Mitgliedschaft, wissenschaftliche Vernetzung
Staatlich anerkannte Privatschule mit Lehrplan-21-Ausrichtung und EDK-Konformität
Was uns von anderen unterscheidet
Humanistische Bildung ist kein Trend – sie ist eine Antwort auf die tiefsten Fragen unserer Zeit: Wie wachsen Kinder zu starken, mitfühlenden Menschen heran? Wie werden Erwachsene zu Begleitern, die wirklich helfen?
✨ Was wir sind
Bildung für Kinder und Erwachsene gleichermassen
Wir begleiten Kinder in ihrer Entwicklung und stärken gleichzeitig die Erwachsenen, die sie begleiten – Eltern, Lehrpersonen, Erzieher. Denn ein Kind kann nur so weit wachsen, wie die Erwachsenen um es herum bereit sind, sich selbst zu entwickeln.
Wissenschaftlich fundiert – nicht ideologisch
Unsere Methoden basieren auf über 100 Jahren Forschung: Maslow, Rogers, Fromm, Dewey, Amonashvili. Wir verbinden Entwicklungspsychologie, Bindungstheorie und humanistische Ethik zu einem kohärenten, praxistauglichen Ansatz.
Herzensbildung als Fundament der Gesellschaft
Eine Gesellschaft ist so stark wie ihre zwischenmenschlichen Beziehungen. Wir glauben: Wenn Kinder mit Würde, Mitgefühl und Selbstwirksamkeit aufwachsen, entstehen Erwachsene, die Verantwortung übernehmen – für sich, ihre Familien und die Gemeinschaft.
Brücke zwischen Kulturen und Generationen
Mit Standorten in der Schweiz und Thailand verbinden wir westliche Bildungswissenschaft mit asiatischer Weisheit. Unsere Kurse sprechen Grosseltern, Eltern, Lehrpersonen und Hochschullehrende gleichermassen an.
Prävention statt Reparatur
Humanistische Bildung ist Prävention: Sie reduziert Konflikte, Burnout, Schulversagen und familiäre Krisen, bevor sie entstehen. Investitionen in Bildung heute ersparen der Gesellschaft enorme Kosten morgen.
Selbstwirksamkeit als Lernziel
Wir lehren keine Rezepte, sondern stärken die innere Kompetenz: Eltern, die ihren Kindern wirklich zuhören können. Lehrpersonen, die Schüler als ganze Menschen sehen. Fachleute, die mit Herz und Verstand handeln.
Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung
Unsere Kurse schaffen mehr als Wissen – sie schaffen Gemeinschaft. Eltern, die sich gegenseitig stützen. Lehrpersonen, die voneinander lernen. Eine wachsende Bewegung von Menschen, die Bildung als Herzensangelegenheit verstehen.
Lebenslanges Lernen als Haltung
Humanistische Bildung hört nicht mit dem Schulabschluss auf. Wir begleiten Menschen in allen Lebensphasen – als frischgebackene Eltern, als erfahrene Lehrpersonen, als Grosseltern, die ihre Rolle neu entdecken.
Aufbau einer gesunden, starken Gesellschaft
Unser langfristiges Ziel ist eine Gesellschaft, in der Kinder mit Freude lernen, Erwachsene mit Mitgefühl führen und Gemeinschaften auf gegenseitigem Respekt aufgebaut sind. Jeder Kurs, jede Begegnung, jedes Zertifikat ist ein Schritt in diese Richtung.
Transparent über Grenzen und Entwicklungsziele
Wir sind ehrlich über das, was wir noch nicht sind: noch nicht staatlich anerkannt, noch im Aufbau. Diese Ehrlichkeit ist selbst ein Ausdruck humanistischer Werte – und das Fundament echten Vertrauens.
